Kerosin ist steuerfrei, das Fliegen wird so indirekt subventioniert. Trotz Klimawandel. Warum eigentlich?Benzin und Diesel kosten mehr wegen der CO2 Abgabe. Autofahrer zahlen verschiedene Steuern. Internationalen Flugverkehr hat keine Mineralölsteuer, keine Mehrwertsteuer und keine CO2-Abgabe. Warum das? Kein Land kann vortangehen, weil so die Flüge ab den Flughäfen der Schweiz teurer werden würden! Was beim Auto und bauen geht, sollte auch beim Fliegen eingeführt werden um das Klima zu sachonen und den CO2 Ausstoss zu reduzieren.






Die Kerosinsteuer ist eine Verbrauchsteuer auf Flugtreibstoff in der gewerblichen Luftfahrt. In der Europäischen Union bildet die EG-Energiesteuerrichtlinie die Rechtsgrundlage, die den nationalen Regierungen die Möglichkeit gäbe zur Einführung einer Steuer auf Turbinenkraftstoff für z.B. kommerzielle Inlandsflüge einräumt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kerosinsteuer
Derzeit ist der kommerzielle Kerosinverbrauch nach der Gesetzgebung aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union steuerfrei.(2018)
Bei der Verbrennung von 1 kg Kerosin entstehen laut Umweltbundesamt ca. 3,15 kg CO2. Darüber hinaus werden weitere in Reiseflughöhen besonders klimarelevante Stoffe wie u. a. Wasserdampf, Stickoxide, Schwefeloxide und Partikel emittiert.
Diese Emissionen und andere Effekte des Luftverkehrs haben Auswirkungen auf die Umwelt. Die Umwelt- und sonstigen Schäden (sogenannte externe Kosten) des Luftverkehrs werden durch den Kerosinpreis nicht abgebildet. Diese Schäden beliefen sich im Personenluftverkehr, nach Methodenkonvention des Umweltbundesamts aus dem Jahr 2016, für Kontinentalflüge unterhalb 2000 km auf 8,33 Euro-Cent pro Personenkilometer. Nach einer Infrasstudie waren es 2017 bei Flügen innerhalb Deutschlands 12,04 ct pro Personenkilometer; die Schäden verteilten sich wie folgt:
- 56 % – Klimaschäden
- 21 % – vor- und nachgelagerten Prozesse (Bereitstellung von Flugzeugen, Infrastruktur, Aufbereitung der Treibstoffe)
- 16 % – Emission anderer Luftschadstoffe
- 5 % – Lärm.
Kürzere Flüge gehen mit überproportional größeren Schäden einher. Im Güterluftverkehr betrugen die reinen Umweltkosten (ohne Lärmkosten) im Jahr 2017, nach einem Bericht des Umweltbundesamtes, 30 bis 60 ct pro Tonnenkilometer.Das Umweltbundesamt bezifferte die Schäden, die durch eine im Jahr 2020 emittierte Tonne CO2 entstehen, auf 195 Euro.