Pflanzenkohle CO2 Lösung?

Ist die industrielle Herstellung von Pflanzenkohle, die mit 600 Grad aus Sträucher und Baumschnitt Pflanzenkohle herstellt die Lösung? Zuerst braucht man Energie! Das Grünzeug muss in die Anlage. Dann muss es verarbeitet werden und am Schluss kommt die Pflanzenkohle Kohle in den Boden. Ein aufwendiger Prozess!- Rentiert das?

Pflanzenkohle, auch Biokohle (engl. biochar), wird durch pyrolytische Verkohlung pflanzlicher Ausgangsstoffe hergestellt. Eine traditionell sehr häufige Form ist die Holzkohle. Da diese verbrannt wird, enstehen so CO2 und andere Produkte, die schädlich sind für die Umwelt. Die Asche darf nicht im Gaten oder Wald entsorgt werden. Das gleiche gilt für Verbrennen von Holz bei Grillen oder Heizen. Die Asche gehört in den Abfall. Achtung nicht in Kehrichtsack oder frühstens nach 24 Std. Im Innern kann Holz weiterglimmen und so Brände verursachen!

Video Pflanzenkohle https://www.iwb.ch/angebote/produkte/pflanzenkohle

Pflanzenkohle und Kompostieren

https://de.wikipedia.org/wiki/Terra_preta

Ökologisches Potential

Die ökologische und ökonomische Bilanz von Pflanzenkohle hängt von der Art der eingesetzten Biomasse und von der Verwendung ab, ebenso wie von wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.

Pflanzenkohle als Bodenverbesserer

Pflanzenkohle trägt bereits seit über 2500 Jahren in zahlreichen Regionen der Welt zur Bodenverbesserung bei.Meist wurde die Pflanzenkohle dabei in Kombination mit anderen organischen Reststoffen wie Viehmist oder Kompost in den Boden eingebracht. Die Pflanzenkohle diente dabei vor allem als Trägermittel für Nährstoffe. Pflanzenkohle im Dünger gemischt, kann beim Humusaufbau helfen. Das bekannteste Beispiel für den Einsatz von Pflanzenkohle zur nachhaltigen Verbesserung verwitterter Böden ist Terra preta.

Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) warnte 2016 angesichts der Vielzahl der Ausgangsstoffe, Herstellungsverfahren und Anwendungsbereiche vor potenziellen Risiken bezüglich der Bildung organischer Schadstoffe bei der Biokohleherstellung sowie der Wirkungen auf Böden und Kulturpflanzen.

Kohlenstoffsenke

Pflanzenkohle besteht zum überwiegenden Anteil aus reinem Kohlenstoff, der von Mikroorganismen nur sehr langsam abgebaut werden kann. Wird diese Pflanzenkohle in landwirtschaftliche Böden eingearbeitet, bleibt ein Anteil von über 80 % des Kohlenstoffes für mehr als 1000 Jahre stabil. Pflanzenkohle richtig un d zertifiziet hergestellt bietet also die Möglichkeit dar, das ursprünglich von Pflanzen assimilierte CO2 langfristig der Atmosphäre zu entziehen und dadurch den Klimawandel abzubremsen.

Im Rahmen der pyrogenen CO2-Abscheidung und -Speicherung könnten entsprechende Verfahren beim Kampf gegen die globale Erwärmung verwendet werden.

Alles lesen ungekürzt auf https://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenkohle

In Kohlekraftwerken wird Kohlenstoff (bisher aus fossiler Kohle) verbrannt, aus der Wärme kann mit einer Wärmekraftmaschine elektrische Energie erhalten werden. Es ist aber auch möglich, die chemische Energie von Kohlenstoff in einer Brennstoffzelle, in diesem Fall eine Kohlenstoff-Brennstoffzelle, direkt in elektrische Energie zu wandeln, woraus sich theoretisch ein höherer Wirkungsgrad ergibt. Die Verwendung von Pflanzenkohle als regenerative Energiequelle für diese denkbare Anwendung wird intensiv erforscht, wie eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2018 zeigt.[55]

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